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lessons & parables
20.11 - 12.12.21


dictionary of dullness
25.09 - 17.10.21


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24.10 - 15.11.20
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Unterstützt von Stadt Dietikon
Tobias Bärtsch, Leila Peacock und João Ghira Zinho

kuratiert von Dietikon Projektraum

dull·ness SUBST no pl
Langweiligkeit f, Eintönigkeit f
1. dullness of a routine: Stumpfsinn m
2. dullness of market: Flaute f, Stagnation f
3. dullness METEO: Trübheit f
4. dullness (of pain): Dumpfheit f
5. dullness of a knife: Stumpfheit f
6. dullness (sluggishness): Trägheit f

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In dictionary of dullness scheinen die Werke in der Zeit stillzustehen. Wie in dem Moment, bevor man einen Witz versteht (aber ohne den Witz). Die Figuren hängen fest, in der Vergangenheit oder Zukunft, in einem zeitlosen Raum, in ewig enttäuschter Erwartung auf etwas das kommen mag, sich aber nicht einstellt. Sie geben der Monotonie Raum, lassen sich fallen und bleiben in der Schwebe.

Was wäre, wenn das Jetzt fassbar wäre? Es fliesst in und aus der Zeit. Beim Versuch, es zu greifen, verliert der eigene Standpunkt an Boden, das Selbst verwischt, die Welt beginnt zu verschwimmen, die Figuren verharren in Gleichgültigkeit. Vielleicht gibt es keine Moral, keine Vernunft, keine Handlungsfähigkeit. Diese Ausstellung lässt sich auf den Verlust von Macht und auf das Unmenschliche ein und bettet die Unzähmbaren in nebliger Leere.


JOÃO GHIRA ZINHO

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missa, padre e santos / caixão / dois padres de costas / coroner, Wasserfarbe auf Bettlaken, 2021


LEILA PEACOCK

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Avarian Indifference, Letraset auf Fundbild, 2015-2021 / Whateverending Stories, Kreidepigment auf Plexiglas, 2021


TOBIAS BÄRTSCH

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The 120 Days of Boredom, 3D Renders, 2020 / Running TV, Video, Ton, 2021 / Haunter, acryl auf Holz, 2021


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